Follown ist Mandinka und heißt »Der Tag der Erzählung«. Seit Logobi, Monsieur Ici und Barthez Hambourg in Europa sind, fühlen sie sich in einer Zeitblase gefangen. Sie würden sich gern integrieren. Aber was ist Integration? Jeder Tag bringt neue, immer andere Integrationsarbeit.
Deutschland ist Magie pur. Gegen Magie hilft nur Magie. Zum Glück hat Barthez Hambourg eine magische Fernbedienung mitgebracht. Und ein Musik-Channel müsste doch auch hier irgendwo zu finden sein? So etwas hatte man früher täglich im Fernsehen gesehen. Und man war doch eigentlich hierher gekommen, um zu tanzen. Stattdessen: jede Menge Papier. Aber zur Not gehen wir einfach auf rewind!
Ab 9 Jahre.
Mitwirkende: Ibrahima Sanogo, Erkan Cakmak, Mandjou Doumbia, Julia Leege - Tanz, Schauspiel / Barthez Hambourg - Tanz, Choreographie / Sofie Olbers - Regie / Susanne Amatosero - Drehbuch
mayn harts mit odler-fligl, mein Herz mit Adlerflügeln. Unter diesem Titel stellt der Sänger Björn Carel Klein sein neues jiddisches Liedprogramm vor. Im Zentrum der Darbietung stehen traditionelle jiddische Volkslieder und Nigunim (gesungene Melodien ohne Worte). Die meisten Stücke erzählen von der menschlichen Sehnsucht nach Einsicht und Frieden, nach Liebe, nach Gott, nach einer Herzensheimat und vielem mehr – andere erzählen davon, was der Verwirklichung dieser Sehnsüchte im Weg steht… Das Programm folgt einer heutigentags seltenen, in der jiddischen Gesangskultur aber stark ausgeprägten Tradition: alle Lieder werden ohne instrumentale Begleitung vorgetragen.
Ab 14 Jahre.
Gesang: Björn Klein
Karagöz und Hacivat" als Migranten
Die Streitgespräche von Karagöz und Hacivat sind in der Türkei, im Iran und in Griechenland eine beliebte Theaterform der Unterhaltung. Auch im Osmanischen Reich waren sie sehr beliebt. Ihre Dialoge erfreuten alle Gesellschaftsschichten; der Sultan am Sultanshof lachte ebenso darüber wie das einfache Volk in den Kaffeehäusern der Städte. In der Inszenierung von Mahmut Canbay sind die Dialoge modernisiert. Karagöz spricht Gastarbeiterdeutsch und vertritt Moral und Gerechtigkeit. Hacivat spricht akzentfrei deutsch, hat studiert, und ist gesellschaftlich angepasst. Klassische Themen wie Liebe, Lust und Leid werden auf die Gegenwart übertragen, aber die Komödie in traditionalen Kostümen aufgeführt. Die Handlung ist gestrafft, Doppeldeutigkeiten, Übertreibungen, Wortspiele und Nachahmungen sind die komischen Seiten des Spiels.
Regie und Dramaturgie: Mahmut Canbay
Schauspiel: Babak Bataghva, Zekai Karabugday und Babak Hasheminagaad
Tiyatro Pencere
33 Kur?un adl? Tiyatro oyunuyla tarihte bir kesit gösterilirken, diyaloglarda bugünün konusma dili baz al?nd?. Kostüm, Müzik, Drama ve oyunculuk aras?ndaki diyalektik uyum beklentilerimize denk düsen bir Tiyatro esteti?ini yaratt? diyebiliriz 30 Temmuz 1943 günü ak?amüstü, Van'?n Özalp ilçesinde 33 Kürt köylüsü s?n?r karakolunda gözalt?nda al?n?rlar. Suçlar? s?n?r? izinsiz geçerek hayvan ticareti yapmakt?r. Baz? askerler ?ran s?n?r?nda M?sto isimli a?iret reisinin hayvanlar?n? gaspederler. M?sto Aga, önce güzellikle hayvanlar?n? geri ister. Askerler hayvanlar?, izinsiz s?n?r ticareti yapan köylüler taraf?ndan gaspedildiklerini iddia ederek, Böylece 33 köylü s?n?r? izinsiz gecmekten, casusluktan hem de h?rs?zl?ktan imtina edilirler. Özellikle Köylülerin Casusuluk yapt?klar? bilincli olarak kamuoyunda yay?l?r. Biri kad?n, biri 11 ya??nda çocuk, biri k?tas?ndan izinli gelmi? muvazzaf çavu? ve biri de hava de?i?imli er olmak üzere 33 ki?i serbest b?rak?lacaklar? vaadiyle s?n?ra götürlür. Ve Askerler "serbestsiniz, haydi evinize gidin" der. Köylüler sevincle köye dogru giderlerken hepsi orada kur?una dizilir.Daha sonra da kaçarken vurulduklar? yolunda tutanak düzenlenir.
Yönetmen ve Uyarlama: Mahmut Canbay
Schauspiel: Kerem Güney Süzük, Sultan Aker, Cem Özbey, Burhan Perisan, Serbay Özpolat, Figen Sekmen, Halil Kurt, Özgür Sahin, Pinar Aki
Tekniksorumlu: Ugur Torun
Ensemble Stoffwechsel
Was wird aus Top-Managern, wenn sie entlassen werden? "Business, das ist Krieg. Blut und Tränen." So die bittere Erkenntnis des entlassenen Global Player. In einem "Outplacement- Center" soll er seine Enttäuschung verarbeiten, um psychisch wieder fit zu werden und seine Karriere fortzusetzen. Mit dem sozialkritischen Drama will Autor Urs Widmer einen Einblick in die Seelen der Entlassenen zeigen. Was geht in Managern vor, nachdem sie selbst entlassen wurden? Was wird aus ihrem Leben, das sich nur um den Job drehte, der nun weg ist? Die Theatergruppe "Stoffwechsel" zeigt dieses hochaktuelle Stück unter der Regie von Birgit Werner.
Regie: Birgit Werner
Schauspiel: Imke Feddersen, Michael Krüger, Mika Kirch, Gunnar Lüthjens, Silke Marglowski, Markus Sellmann, Tilman Winkler
Déjà vu ist die Begegnung zweier Solistinnen.
Die französische Violinistin Sophie Larousse interpretiert die Chaconne von J.- S.Bach (1723) und die Sequenza VIII von L. Berio (1976). Die deutsche Tänzerin Verena Brakonier öffnet einen Raum für die Musik und verbindet das Gehörte auf ungewohnte Art mit dem Visuellen. Die emotionale Intensität der Musik findet im theatralischen Ausdruck der Darstellerin eine Resonanz, die noch in der Stille weiterwirkt. Die emotionale Intensität der Musik findet im theatralischen Ausdruck der Darstellerin eine Resonanz, die noch in der Stille weiterwirkt. So wie Berio in seiner Sequenza Bachs Chaconne aufgreift, deutet auch der Tanz in seine eigene Geschichte zurück. So erforschen beide Künstlerinnen durch eine Struktur aus Wiederholungen, Zitaten und Variationen die gegenwärtige Beziehung zwischen Tanz und Musik.
Hélène Harmat - Choreografie
Verena Brakonier - Tanz, Kreation / Sophie Larousse
Violine / Holger Huckfeldt, Daniel Wolcke - Video
"Inan wird wie ein Terrorist behandelt" Er wurde am 5. August 2010 in Istanbul festgenommen und am 23. August in das Militärgefängnis in Izmir überführt. Dort sitzt er derzeit in Untersuchungshaft. Am 24. August trat er vor das Gericht des Ägäischen Streitkräfte-Kommandos, wo er in der Anhörung erneut seine Kriegsdienstverweigerung formulierte. Das Gericht bestätigte die Anklage wegen "illegaler Abwesenheit" und ordnete an, dass Inan Süver wieder in Untersuchungshaft kam.
Veranstalter: Hamburg Antimilitarist Insiyatifi
SOLIDARITÄTPARTY FÜR INIAN SÜVER
Karagöz und Hacivat" als Migranten
Die Streitgespräche von Karagöz und Hacivat sind in der Türkei, im Iran und in Griechenland eine beliebte Theaterform der Unterhaltung. Auch im Osmanischen Reich waren sie sehr beliebt. Ihre Dialoge erfreuten alle Gesellschaftsschichten; der Sultan am Sultanshof lachte ebenso darüber wie das einfache Volk in den Kaffeehäusern der Städte. In der Inszenierung von Mahmut Canbay sind die Dialoge modernisiert. Karagöz spricht Gastarbeiterdeutsch und vertritt Moral und Gerechtigkeit. Hacivat spricht akzentfrei deutsch, hat studiert, und ist gesellschaftlich angepasst. Klassische Themen wie Liebe, Lust und Leid werden auf die Gegenwart übertragen, aber die Komödie in traditionalen Kostümen aufgeführt. Die Handlung ist gestrafft, Doppeldeutigkeiten, Übertreibungen, Wortspiele und Nachahmungen sind die komischen Seiten des Spiels.
Regie und Dramaturgie: Mahmut Canbay
Schauspiel: Babak Bataghva, Zekai Karabugday und Babak Hasheminagaad
Eintritt 10/8 Euro
Der Chor EpiphanienTöne und der Chor Singflut feiert sein einjähriges Bestehen, Es wird ein weit gespanntes Programm deutscher und internationaler Lieder geben, zum Teil von den Chören einzeln gesungen, zum Teil gemeinsam als großer Chor.
Leitung: Petra Elisabeth Orth
Nach einer Erzählung von Tomi Ungerer
David, ein jüdischer Junge, bekommt zum Geburtstag einen Teddybären geschenkt. Gemeinsam mit seinem besten Freund Oskar gibt er ihm den Namen Otto. Alle drei sind unzertrennlich. Sie versuchen dem Bären das Schreiben beizubringen und spielen sehr oft mit ihm. Doch die Idylle trügt, denn die politischen Veränderungen machen sich bis in das Kinderzimmer hinein bemerkbar:
David muss jetzt einen gelben Stern tragen, auf dem „Jude“ zu lesen ist. Die Freunde können das nicht verstehen. Als später dann die Männer in schwarzen Ledermänteln kommen und David und seine Familie abholen, vertraut der Oskar sein liebstes Spielzeug an. Oskar ist einsam und erzählt Otto oft von David. Doch der Krieg wirft weitere Schatten und es kommt der Tag, an dem Otto verloren geht. In dieser Zeit großer Verwirrungen reicht man ihn von Hand zu Hand weiter.
Als der Krieg vorbei ist, nimmt ein US Soldat ihn mit in seine Heimat und schenkt ihn seiner Tochter Jasmin. Doch Straßenjungen nehmen ihn ihr weg und werfen ihn in eine Mülltonne. Eine alte Frau hebt ihn auf und verkauft ihn an einen Händler. Dieser bürstet, wäscht und flickt ihn und setzt Otto als Sammlerstück ins Schaufenster. Nach vielen Jahren sieht ihn dort ein älterer Mann, der als Toruist unterwegs ist. Der glaubt seinen Augen nicht zu trauen, denn er erkennt: „Otto“. Der Mann ist Oskar, der den Bären seines Freundes wiedererkannt hat. Er kauft ihn und gibt ihm nach vielen Jahren endlich wieder ein friedliches Zuhause.
Der Teddybär Otto wird in dieser Inszenierung zum Zeitzeugen des Zweiten Weltkriegs. Dabei werden aber keine grausamen Bilder entstehen. Vielmehr sollen szenische Bilder von „Hoffnung und friedlichem Zusammenleben der Menschen“ vermittelt werden. Durch Bild und Dialog werden Momente, Eindrücke von der Suche nach einem neuen Zuhause in Szene gesetzt. Ebenso geht es um den Wunsch Träume zu erfüllen und den Umgang damit.
Der Schauplatz der Inszenierung ist eine Straße heutiger Zeit. Die Wahl der Figuren, ihre Kleidung und die Requisiten werden ebenso wie die Musik die Intention des Stückes verdeutlichen.
Tanztheater
Fremder Freund eine Choreografie von Mahmut Canbay und handelt dasTanztheaterstück von Subkulturen in Deutschland, von Immigranten, deren Suche nach Autenzität und Identität im Integrationsprozeß eine Gratwanderung zwischen religiösen Moralvorstellungen und individueller Sinnsuche bedeutet. Aufführungen
Regie und Choreografie: Mahmut Canbay
Schauspiel und Tanz: Zaimy Rivero Falcon, Michel Ramirez und Noryiber Carrion
nach einer Kindergeschichte von Peter Bichsel
Die Erde ist rund, das weiß doch jedes Kind! Doch woher wissen wir das eigentlich? Wir haben es gelesen, es wurde uns erzählt, wir haben es im Kino gesehen. Doch keiner hat es je mit eigenen Augen gesehen, erlebt oder eigenhändig erprobt. "Die Erde ist rund" von Peter Bichsel erzählt von einem alten Mann, der weiter nichts zu tun hatte und seine Zeit damit verbrachte, dass er sich alles, waser wusste, noch einmal überlegte. Sein Zweifeln veranlasst ihn dazu, eine Reise zu planen, die ihn immer geradeaus einmal um den ganzen Erdball führen soll. Nun sind aber die einfachen Dinge die schwersten. Das müssen auch die beiden Spieler und Musiker am eigenen Leib erfahren, wenn sie sich auf das Gedankenspiel einer Erdumrundung einlassen. Mit dem Text von Bichsel im Handgepäck begeben sie sich auf die Reise und geraten dabei auf Irrwege, in Sackgassen und entdecken unbetretene Pfade. Eine Entdeckungsreise in den hintersten Winkel menschlicher Phantasie, ein spannungsgeladenes Wechselspiel aus zweifelndem Innehalten und Aufbrechen, musikalischem Tun und sprachlicher Reflexion.
Regie: Johanna Stapelfeldt
Cello: Uwe Schade, Computer: Heino Sellhorn, Ausstattung: Melanie Huke, Technik: Alexander Tripitsis
Karagöz und Hacivat" als Migranten
Die Streitgespräche von Karagöz und Hacivat sind in der Türkei, im Iran und in Griechenland eine beliebte Theaterform der Unterhaltung. Auch im Osmanischen Reich waren sie sehr beliebt. Ihre Dialoge erfreuten alle Gesellschaftsschichten; der Sultan am Sultanshof lachte ebenso darüber wie das einfache Volk in den Kaffeehäusern der Städte. In der Inszenierung von Mahmut Canbay sind die Dialoge modernisiert. Karagöz spricht Gastarbeiterdeutsch und vertritt Moral und Gerechtigkeit. Hacivat spricht akzentfrei deutsch, hat studiert, und ist gesellschaftlich angepasst. Klassische Themen wie Liebe, Lust und Leid werden auf die Gegenwart übertragen, aber die Komödie in traditionalen Kostümen aufgeführt. Die Handlung ist gestrafft, Doppeldeutigkeiten, Übertreibungen, Wortspiele und Nachahmungen sind die komischen Seiten des Spiels.
Regie und Dramaturgie: Mahmut Canbay
Schauspiel: Babak Bataghva, Zekai Karabugday und Babak Hasheminagaad
Gedichte von Tuncay Gary
mit Bauchtanz und Violine
"Habe mir nun endlich deine neu-alten Gedichte eingehender durchgelesen. Diesmal war ich noch beeindruckter von der glühenden Leidenschaft der ausgewählten Bilder, der emotionalen Dichte und der temporeichen und pointierten Dynamik jeder einzelnen Strophe. Dein Stil ist authentisch, Du scheinst den "Dichter im Blut zu haben". Ich stehe immer auf der anderen Seite, bin die Leserin, die Beobachterin, die Kritikerin. Die Gabe, selbst mit Worten die Gefühle anderer Menschen zu bewegen oder ihre Phantasie anzuregen, ist mir nicht gegeben. Umso mehr bewundere ich diejenigen, die dieses Geschenk des Geistes zu nutzen wissen. Bewahre Dir diese Möglichkeit auf, mithilfe der Worte, der manchmal trüben Wirklichkeit zu entkommen. Diese Gabe ist kostbar."
Von Katarina Grgic, Lektorin Frieling Verlag
Salim, Maria und Tuncay Gary Foto:Yusuf Beyazit
Eine Inszenierung, mit der Kunstform Animation/ Illustration und Sounddesign
Ein Affe und seine Menschwerdung. In Kafkas Kurzgeschichte "Ein Bericht für eine Akademie" erzählt der Affe Rotpeter die Geschichte seiner Gefangenschaft, Assimilation und Selbstentfremdung. Die Inszenierung ist multimedial, mit dem Mittel des Films und des Sounddesigns aufbearbeitet worden.
Von Dan Thy Nguyen
Christian Baier, Franz Kafka, Galerie, Herren Simpel, Hungerkünstler, Patricia Foik, Svenja Bühl
Bolivianische Musik- und Tanzabend Mit Cedeko und seine Gruppe In ihrem Stil wird Romantik mit Rhythmus, Pop und Poesie verknüpft und mit traditionellen Instrumenten wie der gitarrenartigen Charango und den Kullukepi-Trommeln instrumentiert.
Nach dem Konzert hier zu der Tanzmusik von Latin-DJ unters bunt gemischte Publikum einreihen und zu intelligenter Tanzmusik abhotten. Salsa,Merenge Bachata
Ein liebevoll gestaltetes Theaterstück um Verwandlungen für Kinder ab 4 Jahren
"Frosch! Frosch? Mein Gott, wo steckt er bloß? Der ist doch sonst immer pünktlich!"
Die eine liebt ihn, obwohl er ungeheuerlich aussieht, die andere liebt ihn, weil sie ihn gegen die Wand geworfen hat. Heiraten wollen die Prinzessinnen am Ende auf jeden Fall. Ein Clown führt durch die beiden Märchen "Die Schöne und das Ungeheuer" und "Der Froschkönig"
Regie und Musik: Dietmar Staskowiak, Spiel: Heike Klockmeier, Ausstattung : Jürgen Maaßen
"Nicht ich bin der Mörder, sondern er", erklärte der junge Armenier Soromon Tehlerjan bei seiner Festnahme. Tehlirjan war davon überzeugt, dass der von ihm erschossene ehemalige osmanische Innenminister Mehmet Talaat Pascha zu den Hauptverantwortlichen für den Völkermord gehörte, den das Osmanische Reich während des Ersten Weltkrieges an seinen armenischen Bürgern verübt hatte. In einer szenischen, musikalisch umrahmten Lesung mit fünf Schauspieler/innen und einem Musiker aus den Herkunftsländern Armenien, Türkei, Österreich, Frankreich und Deutschland werden Auszüge aus dem stenografischen Prozessprotokoll am Kriminalgericht in Berlin als dokumentarisches Theater aufgeführt. Durch seinen interkulturellen Ansatz möchte das Projekt zur Aussöhnung beitragen und die Verständigung zwischen den betroffenen Ländern verbessern.
Eine musikalische und szenische Lesung
Eine Inszenierung, mit der Kunstform Animation/ Illustration und Sounddesign
Ein Affe und seine Menschwerdung. In Kafkas Kurzgeschichte "Ein Bericht für eine Akademie" erzählt der Affe Rotpeter die Geschichte seiner Gefangenschaft, Assimilation und Selbstentfremdung. Die Inszenierung ist multimedial, mit dem Mittel des Films und des Sounddesigns aufbearbeitet worden.
Von Dan Thy Nguyen
Christian Baier, Franz Kafka, Galerie, Herren Simpel, Hungerkünstler, Patricia Foik, Svenja Bühl
Wir brauchen Geld. Wir spielen Banküberfall. Denn: Was ist der Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank? Aber so viel Geld brauchen wir gar nicht. Andere wollen ja auch noch was. Und? Was wollen wir dann eigentlich? Was ist wichtig im Leben? Welche Träume wagen wir? Menschen aus aller Welt versuchen zu antworten im Film und live auf der Bühne.
Film, Musik und Schauspiel
PANTHEATER HAMBURG, WENDEPUNKT Jugend in Arbeit eV., TEATRO TRONO - El Alto (Bolivien) und TUPAMAROS - Montevideo (Uruguay)
Wir brauchen Geld. Wir spielen Banküberfall. Denn: Was ist der Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank? Aber so viel Geld brauchen wir gar nicht. Andere wollen ja auch noch was. Und? Was wollen wir dann eigentlich? Was ist wichtig im Leben? Welche Träume wagen wir? Menschen aus aller Welt versuchen zu antworten im Film und live auf der Bühne.
Film, Musik und Schauspiel
PANTHEATER HAMBURG, WENDEPUNKT Jugend in Arbeit eV., TEATRO TRONO - El Alto (Bolivien) und TUPAMAROS - Montevideo (Uruguay)
Welttheatertag und Migranten (türkisch und kurdisch)
Migration und Schauspiel haben was Gemeinsames? Stehen "Gastarbeiter" und Schauspieler gemeinhin für den Gegensatz von Schwerarbeit und Kunst, Getto und Stadt, Schwarzarbeit und raffiniertes Spiel? Ist Interkulturelles Theater, alles Schwarz-weiß, oder was? Es werden mehrere Ausschnitte von türkischen und kurdischen Theater gezeigt anschließend erzählen türkische und kurdische Theatermacher ihre Erfahrungen und diskutieren sich mit Zuschauern über ihre Theaterarbeit.
Eine Zusammenarbeit mit DIDF Jugend Hamburg
Wir brauchen Geld. Wir spielen Banküberfall. Denn: Was ist der Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank? Aber so viel Geld brauchen wir gar nicht. Andere wollen ja auch noch was. Und? Was wollen wir dann eigentlich? Was ist wichtig im Leben? Welche Träume wagen wir? Menschen aus aller Welt versuchen zu antworten im Film und live auf der Bühne.
Film, Musik und Schauspiel
PANTHEATER HAMBURG, WENDEPUNKT Jugend in Arbeit eV., TEATRO TRONO - El Alto (Bolivien) und TUPAMAROS - Montevideo (Uruguay)
Wir brauchen Geld. Wir spielen Banküberfall. Denn: Was ist der Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank? Aber so viel Geld brauchen wir gar nicht. Andere wollen ja auch noch was. Und? Was wollen wir dann eigentlich? Was ist wichtig im Leben? Welche Träume wagen wir? Menschen aus aller Welt versuchen zu antworten im Film und live auf der Bühne.
Film, Musik und Schauspiel
PANTHEATER HAMBURG, WENDEPUNKT Jugend in Arbeit eV., TEATRO TRONO - El Alto (Bolivien) und TUPAMAROS - Montevideo (Uruguay)
Eine Mischung aus traditionellen und modernen Klänge begleitet, vom Saz, Kanun, Darbuka und Mey. Die Übertragungen werden von Musikern auf kurdisch und deutsch vorgetragen. Die junge kurdische Lyrik zeichnet sich durch eine überraschend lebendige, bildhafte und treffende Sprache aus, die den Hörer in ihren Bann zieht.
Mit musikalischer Begleitung beschreiben die Musiker und Schauspieler Gedichte das ewige Sehsucht der Menschen, den Drang nach Beachtung, das Verhalten zwischen den Geschlechtern, sei es als Mann oder Frau.
Das musikalische Terrain des MUT Theaters Bänds nährt sich vor allem aus dem Bereich ethno Jazz.
Alle Mitglieder des Bänds sind mit klassischen türkischer und kurdischer Musik aufgewachsen und haben an Musikhochschulen traditionelle Ausbildung absolviert.
Musik
Turan Vurgun Kanun/ Ud
Gülsen Gülbeyaz Gesang/ Lyrik
Mahmut Canbay Regie
Literatur-Theater mit Texten von "verrückt talentierten" Autoren
Grundlage dieser ungewöhnlichen Inszenierung des Regisseurs Jörn Waßmund, die er als Literatur-Theater beschreibt, sind Prosatexte und Gedichte, die – gemeinsam mit Schauspielern und Musikern – in eine überraschenden wie komischen Geschichte verwoben wurden.
Erzählt wird von einer skurrilen Forschergruppe, die, auf der Suche nach dem Grab von Kassandra, plötzlich Unmengen von literarischen Texten entdeckt! Die in dieser Inszenierung "entdeckte" Lyrik und Prosa sind tausende von Jahren jünger als die Seherin Kassandra aus der griechischen Mythologie, denn sie entstanden zwischen 2009 und 2010 im Rahmen einer von Jörn Waßmund geleiteten Schreibwerkstatt, an der zwölf begabte Autoren, mit der Erfahrung einer psychischen Krankheit, teilnahmen.
In dem von crazyartists e. V. initiierten und produzierten Projekt tauchten die Teilnehmer
spielerisch in Lyrik und Prosa ein und arbeiteten mehr als 8 Monate literarisch an Gefühlen wie Angst oder Glück, und dem Spiel mit Authentizität und Fiktion.
Weitere Mitwirkende in diesem theatralen wie literarischen Höhlenabenteuer sind Musiker von Hölderlin e.V., die live den Abend verdichten werden.
Wir glauben nicht, dass Kassandra diese Produktion vorhergesehen hat, bestimmt aber hätte es sie gefreut.
Regie: Jörn Waßmund
Die neue Produktion von
crazyartists e. V.
Tschechow, Gogol, Puschkin zählen zu den einflussreichsten
Literaten der europäischen Kulturgeschichte.
Das Publikum
wird in aller Poesie zu den wichtigsten Stationen russischer
Literatur geführt: von Puschkins "Eugen Onegin" über Gogols
"Heirat" und Tschechows "Heiratsantrag" zur klingenden Moderne
von Achmatowa, Pasternak, Zwetajewa und Mandelstam.
75 Min mit Pause,

Regie Rimma Chibaeva
RIMMINO – Internationales Theateratelier
Puppentheater für Kinder
"Was man nicht alles erlebt, wenn man in den urlaub fährt!
Das erkennt auch ein Polizist aus England, als er einmal Hamburg
besucht. Zusammen mit dem Pommesverkäufer Kasper
rätselt er, wer die Pommes klaut und wen das große Krokodil
sucht. Diese Geheimnisse werden im unterhaltsamen Puppentheater
für kleine und große Leute gelüftet.
Auf spielerische
Weise wird ein erster Zugang zur englischen Sprache ermöglicht
und gezeigt, dass man sich auf viele Arten verstehen kann.
Puppenspiel, Drehbuch, Puppen, Requisite Shona Donaldson, Henry
Sargeant, Susanne Kaschdailis
Ab 4 Jahre.
Gibt es einen Generationenkonflikt – oder sind es ganz andere Krisen?
Mehr als ein Jahr arbeiteten etwa 25 schauspielbegeisterte Menschen
zwischen 12 Jahre und 70 Jahre an dieser ehrgeizigen Fragestellung.&xnbsp;
Mit Hilfe von Improvisationen, Recherchen und Interviews von Menschen
auf der Straße wurde das Thema fokussiert, überarbeitet und neu definiert.
Danach entstanden die Rollen, ihre Biografien und schließlich das Theaterstück.
Mit ihrer Begeisterung und ihrem Engagement hauchten die talentierten
Amateurschauspieler/innen den Figuren und ihren Geschichten Leben ein.
Wir versprechen Ihnen keine vordergründigen Antworten. Aber mit der Kraft zur
Authentizität und der gemeinsamen Lust zum Spielen und Erzählen wird das Ensemble
Ihnen viele Anregungen und Emotionen bieten, die das Miteinander der Menschen
erleichtern kann und die Schönheit des Ausdrucks zum Blühen bringt.
Regie: Lanzoni & Loose
Text: Peter Lanzoni
Dramaturgie: Corinna Loose
In der Inszenierung von Mahmut Canbay wird das Thema Zwangsheirat und Liebe in einer Fluchtsituation auf den Punkt gebracht, in dem Tanz- und Sprechtheater verbunden
Zwei Männer interessieren sich für die schöne Ursula und haben mit einem furchtbaren Krieg gedroht, wenn sie den Heiratsantrag ablehnt. Ursula ist jung und möchte nicht heiraten. Nun ist nicht nur Ursulas Leben in Gefahr, sondern ihre gesamte Familie.
Durch einen kleinen Bühnenraum gelangen aussagestarke Bilder von Unterdrückung, Aufbegehren und Verzweiflung, aber auch von ausgelassenerHeiterkeit. Kampfeskunst emotionale Erpressungen, alles in allem Psychokrieg und Szenen erster Güte. Endlich gelingt es ihr dann doch, dem Wahnsinn ein Ende zu machen und sich von ihm zu lösen.
Das Theaterstück erwirbt sich einen Echo für ausgefallene und ausgefeilte Choreografien. Dabei stehen des Öfteren neben der Darstellung von typischen menschlichen Konflikten Biografien Persönlichkeiten im Mittelpunkt. Die Darstellung ist eine Suche nach Freiheit in all ihren Facetten, Zweifeln und Lebenskämpfen scheint dabei eine besondere Faszination auf den Tanz auszuüben.
Regie und Choreografie: Mahmut Canbay
Shakespeares Werke in der Migrationsszene an? Aus Shakespeares gekürzten sämtliche Werken spielen drei Kurden Liebe, Lust und Leid übertragen auf die Gegenwart Die Komödie wird mit orientalischer Musik und in traditionalen kurdischen Kostümen aufgeführt. Die Handlung ist gestrafft, die Dialoge pointiert. Die Spielbühne ist das Haus von Sultan
Regie: Mahmut Canbay
Schauspiel:Almadina,Selim Asci, Serhat Durucan und Cemal Öztürk
Elise, die Mutter, hat ihr Personal stets ungerecht behandelt und auf Kosten ihrer vernachlässigten Kinder der Gesellschaft ein luxuriöses Leben vorgaukelt. Der einzige Lebensinhalt der eleganten und rücksichtslosen Witwe besteht darin, alles für sich zu beanspruchen und nicht teilen zu müssen. Heimlich hortet sie Nahrung und Heizmaterial. Bei der Suche nach dem versteckten Nachlass des Vaters gerät ein entlarvendes Schreiben in die Hände des ständig hungernden und frierenden Sohnes und er macht seine Schwester, die unter den Intrigen der dominanten Mutter große Schmach leidet, zur Komplizin... Wie viele Gesichter hat ein Mensch? Und wie viel „Böses“ steckt in uns allen?
Regie: Peter Dorsch und Kolya Schallenberg
Schauspiel:Tobias Büssov, Dilara Schroder, Marco Stikel, Mathis Köllman
Die kühle Intrigantin - Inés, die lebenslustige Mörderin - Estelle, der feige Tyrann -
Garcin: allesamt tot in der Hölle.
Der Kellner führt uns diese erlesene Gesellschaft
vor und amüsiert sich prächtig dabei. In dieser speziellen Inszenierung erhält er eine
deutlich erweiterte und um eine Reihe zusätzlicher Facetten bereicherte Rolle, wobei
ausschließlich Original-Textpassagen aus verschiedenen anderen Sartre-Werken verwendet werden .
Brutal, komisch, aussichtslos ist dieses Schlüsselstück des Existentialismus.
J.- P. Sartre hätte sich sicher über diese neue dramaturgische Finesse gefreut,
ebenso wie über die hervorragende Schauspielkunst.
Regie, Bühne, Kostüme: Jirka Zacek
Schauspiel: Martin Mertens , Volker Sievers, Inés: Ruth von Trzebiatovski, Monika Pohle
Begleiten Sie uns nach Paris, in die Wohnung von Sonja, Henri und ihrem 6jährigen Sohn Arnaud. Henri hat seinen Arbeitskollegen Hubert und dessen Frau Ines zum Abendessen eingeladen - nicht ohne Hintergedanken, denn Hubert ist ein einflussreicher Mann im Institut. Henri ahnt nicht, dass auch Hubert seine eigenen Pläne für diesen Abend hat. Die Männer haben jedoch die Rechnung ohne ihre Frauen gemacht, und so verläuft dieser Besuch für alle gänzlich anders als geplant. Ein unterhaltsamer Abend über Kindererziehung, galaktische Kugelhaufen, Eheprobleme und den armen Serge Bloch - serviert in drei appetitlichen Häppchen, und mit einem Schuss zu viel Weißwein.
Eine Produktion von DIP DiP steht für "Drama in Progress" – das Ensemble wurde 2007 von Petra Mayer und Jan Köhler gegründet
Regisseur: Jirka Zacek
Bitte hungrig kommen!!!
Das Theaterstück zeigt einen Blick hinter die Kulissen der Gastronomie.
Überzogen dargestellte Charaktere mit ausdrucksstarker Mimik und Gestik spiegeln den Großküchen-Alltag
und die Streitigkeiten zwischen dem Personal wider. Was geschieht eigentlich in der Küche,
wenn ich in einem Restaurant mein Döner bestellt habe? Dabei kommen die Darsteller ohne großen
Bühnenaufbau und mit nur wenigen Requisiten aus. Denn die Vier verkörperten nicht nur die Personen.
Sie stellen auch selber die Küchengeräte und Kochzutaten dar, die sie benötigen.
Die Schauspieler spielen „Kellner und Köche Kochtheater mit den verschiedenen Facetten des
Bewegungstheaters und regt in der inszenierten Zubereitung der Gerichte zu außergewöhnlichen
Assoziationen an. Die Antwort auf diese Frage mag sich kaum einer so amüsant vorstellen, wie sie
von den Bewegungskünstlern gegeben werden.
Dabei werden nicht nur Einblicke in die komplexen Arbeitsabläufe und geheimsten Rezepte,
die Tiefen der Kochtöpfe und die Hitze der Bratpfannen geboten, sondern auch eine kleine
kulinarische Überraschung am Ende gibt es „Nudel mit Tomatensoße und Parmesankäse sowie Salat"
Regie: Mahmut Canbay
ES spielen: Faruk Yılmaz, Gökşan Kurt, Burak Bolat, Hakan Sarı, Serhat Durucan-Şimşek, Selim Aşcı
In doppelter Hinsicht ein Leckerbissen
für Freunde des absurden Theaters:
Samuel Becketts "Warten auf Godot"
in einer Inszenierung des Elmshorner
Theaterensembles SPECTACULUM.
Beckett gilt seit der Uraufführung
dieses Schauspiels als Protagonist des absurden Theaters. Die Gruppe
SPECTACULUM hat mit ihrem Regisseur Jirka Zacek in ihren
Inszenierungen immer wieder Elemente des Skurrilen und Absurden
betont - unabhängig davon, ob das jeweilige Theaterstück von Haus aus
schon eine solche Komponente beinhaltet oder nicht
Becketts Stück beinhaltet keine Handlung im herkömmlichen Sinn, seine
Handlung besteht im Wesentlichen aus den Dialogen der Akteure, die
Handlung - und da zeigt sich das Absurde - ist das Warten (auf Godot).
Ein Clownstück für kleine und
große Menschen!
Die Clowns Do und Cla sind grundverschieden.
Cla ist temperamentvoll,
Do dagegen eher ängstlich. Vergeblich
versuchen die Freunde, sich gegenseitig
ihre geheimen Wünsche und Gefühle
verständlich zumachen.
Erst mithilfe
des alten Mythos "Orpheus und Eurydike", den sie sich als "Efeu und
die Dicke" zu eigen machen kommen sie sich näher…
Ein Theaterstück frei nach Franz Hohler
„Bauer Kika Flachstiefel hau fünf rasend?“ Wer hat nicht zuweilen das Gefühl, nur noch Bahnhof zu verstehen, sich im Kreis zu drehen und vom alltäglichen Wahnsinn eingenommen zu werden? Im Büro, in der Tischlerei oder im Medikamentenlager – die Frage ist, ob wir die Dinge im Griff haben oder die Dinge uns.
Humorvoll, skurril und anstößig ist das Stück um die beiden Kolleginnen in einem Medikamentenlager: Wie diese unterschiedlichen Charaktere versuchen, ihren Arbeitsalltag hinzunehmen – oder auch nicht. Wie sie sich einander annähern – oder auch nicht. Wie sie sich verändern – oder auch nicht. Wie sich die Welt um sie herum verändert – oder ...
Nach einer Erzählung von Tomi Ungerer
David, ein jüdischer Junge, bekommt zum Geburtstag einen Teddybären geschenkt. Gemeinsam mit seinem besten Freund Oskar gibt er ihm den Namen Otto. Alle drei sind unzertrennlich. Sie versuchen dem Bären das Schreiben beizubringen und spielen sehr oft mit ihm. Doch die Idylle trügt, denn die politischen Veränderungen machen sich bis in das Kinderzimmer hinein bemerkbar:
David muss jetzt einen gelben Stern tragen, auf dem „Jude“ zu lesen ist. Die Freunde können das nicht verstehen. Als später dann die Männer in schwarzen Ledermänteln kommen und David und seine Familie abholen, vertraut der Oskar sein liebstes Spielzeug an. Oskar ist einsam und erzählt Otto oft von David. Doch der Krieg wirft weitere Schatten und es kommt der Tag, an dem Otto verloren geht. In dieser Zeit großer Verwirrungen reicht man ihn von Hand zu Hand weiter.
Als der Krieg vorbei ist, nimmt ein US Soldat ihn mit in seine Heimat und schenkt ihn seiner Tochter Jasmin. Doch Straßenjungen nehmen ihn ihr weg und werfen ihn in eine Mülltonne. Eine alte Frau hebt ihn auf und verkauft ihn an einen Händler. Dieser bürstet, wäscht und flickt ihn und setzt Otto als Sammlerstück ins Schaufenster. Nach vielen Jahren sieht ihn dort ein älterer Mann, der als Toruist unterwegs ist. Der glaubt seinen Augen nicht zu trauen, denn er erkennt: „Otto“. Der Mann ist Oskar, der den Bären seines Freundes wiedererkannt hat. Er kauft ihn und gibt ihm nach vielen Jahren endlich wieder ein friedliches Zuhause.
Der Teddybär Otto wird in dieser Inszenierung zum Zeitzeugen des Zweiten Weltkriegs. Dabei werden aber keine grausamen Bilder entstehen. Vielmehr sollen szenische Bilder von „Hoffnung und friedlichem Zusammenleben der Menschen“ vermittelt werden. Durch Bild und Dialog werden Momente, Eindrücke von der Suche nach einem neuen Zuhause in Szene gesetzt. Ebenso geht es um den Wunsch Träume zu erfüllen und den Umgang damit.
Der Schauplatz der Inszenierung ist eine Straße heutiger Zeit. Die Wahl der Figuren, ihre Kleidung und die Requisiten werden ebenso wie die Musik die Intention des Stückes verdeutlichen.
Ein Ausschnitt von Sehnsucht, Freiheit, Unterdrückung und Liebe. Dem MUT- Ensemle gelingen dichte, ausdruckstarke Bilder von Unterdrückung, Aufbegehren und Verzweiflung, aber auch von ausgelassener Heiterkeit. Die Darstellung der existenziellen Konflikte bergen das ganze Potential emotionaler Ausdrucksmöglichkeiten, die mit ausgefallenen Choreografien umgesetzt werden. „Heimatsuche“ wird zur Metapher für die Sehnsucht nach Freiheit in all ihren Facetten.
Mary L. von Cook nimmt die kleinen und großen Passagiere mit auf die Reise in das Land, in dem Wünsche wahr werden. Sie selbst hegt seit langem einen sehnlichen Wunsch und damit dieser in Erfüllung geht, begibt sie sich auf große Fahrt. Die Wegbeschreibung in das Land, in dem Wünsche wahr werden hat der regentraurige Elefant in Afrika. Mithilfe der Delfine, der kleinen Möwe und den vielen Passagieren, die ihr auf einem riesigen Schiff entgegen kommen findet sie ihren Weg.v/p>
Ein Theaterstück über Sehnsüchte und Wünsche. Und über das Wunder, dass Wünsche manchmal in Erfüllung gehen, wenn man nur fest daran glaubt.
Casper wähnt sich angemessen zufrieden und erfolgreich, bis er auf drei Unbekannte trifft,
die ihm eine ganz andere Form von Leben offenbaren, als er sie zu leben pflegte.
Er lässt sich auf diese neue Welt ein, und während sein altes Kartenhaus damit
unwiderruflich in sich zusammenstürzt, baut sich ein neues, viel erstaunlicheres,
wie von Geisterhand vor ihm auf. Hat er all die Jahre im Dickicht verbracht?
In einer Welt, in der die Glaubensfestungen des Menschen immer wackeliger konstruiert sind und der Einzelne sich zunehmend in dem wachsenden Angebot an Deutungsmöglichkeiten verliert, steht der ewige, allübergreifende, unlösbare Zweifel wie eine drohende Wolke am Himmel, jederzeit bereit, zu platzen und nass herunterzuprasseln. Ängstlich neigt der Mensch dazu, es sich in seinem Häuschen allzu gemütlich zu machen, die Gefahr gar ganz auszublenden. Umso heftiger wird ihn der Wolkenbruch treffen und sein Haus womöglich zum Einsturz bringen.
Im Rahmen von FRINGE HAMBURG – Festival Freie Szene (10.-19.07.09) präsentiert Lena Biresch mit format c: ihr Erstlingsstück und Regiedebüt und schickt ihr Ensemble nach der erfolgreichen Premiere im Dezember 2008 nochmals auf eine zweifelhafte Reise durch ein Wohnzimmer. Offgirl: „Ein Theaterstück wie ein Atemzug. Ein Happening, das seinesgleichen vergebens sucht. Theater als kollektiv-selektive Wahrnehmung. Ein Stück vom Glück im Augenblick.“
"Es geht um die Kinder" - So lautet das Motto der Konferenz der Tiere.
Die Tiere sind enttäuscht von den Menschen, die immer nur Konferenzen
veranstalten, aber tatsächlich nichts ändern – Kriege und Gewalt
beherrschen weiterhin die Erde. Die Tiere beschließen eine eigene Konferenz zu
veranstalten „die erste und die letzte“ , wie der Löwe Alois
einem Reporter mitteilt.
Als alle Verhandlungen nichts nützen, werden die Motten
aktiv und fressen alle Uniformen um künftige Kriege zu
verhindern. Die Waffen können sie aber nicht fressen und neue Uniformen sind
schnell hergestellt. Darauf beschließen die Tiere, die
Menschen, die am meisten und unschuldigsten leiden, nämlich die Kinder, in
Sicherheit zu bringen und sie zu entführen. Ihre Forderung ist,
dass die Kinder solange bei ihnen bleiben, bis die erwachsenen Menschen sich
geeinigt haben. Werden sie eine Einigung so erzwingen
können?
In einer neuen Textfassung bringt das MUT Theater die aktuelle Thematik des Kinderbuchklassikers auf die Bühne!
Regie: Mahmut Canbay
Kostüm: Birgit Obermayer
Es spielen: Serhat Durucan, Selim Asci, Wolf Wempe, Diana Polster und Hannah Krüger
Wer ist Savannah? Lebt sie? Ertrank sie? Wo ist ihr Kind?
Eine Bühne, eine Probenbühne. Und zwei Frauen, zwei Schauspielerinnen,
wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Die eine noch am Anfang, die andere am Ende ihrer Karriere;
die eine jung, die andere – so Marguerite Duras – „in der Pracht ihres Alters“.
Wer bin ich? Wer war ich? Sie horchen sich aus und belauern einander,
sie stellen sich auf die Probe und kommen sich nahe! Sie spielen eine Geschichte:
ihre oder Savannahs Geschichte?
Wirklichkeit und Spiel fließen ineinander. Liebe und Tod – in magisch schwebenden Traumbildern
und skurrilen Alltagsszenen suchen beide Frauen nach der Wahrheit des Lebens.
Ein faszinierendes Schauspiel, unterhaltsam und voller Tiefe.
Ein Theaterstück mit Brigitte Wellner als Madeleine
und Maria Altmann als junge Frau,
Regie: Andreas Prieß.
Amanda Wingfield lebt zusammen mit
ihren beiden erwachsenen Kindern
Tom und Laura in einer ärmlichen
Mietwohnung in St. Louis/ USA. Der
Vater hat die Familie bereits vor Jahren verlassen und so muss Tom
allein das Geld für den Unterhalt der Familie in einer nahen Schuhfabrik
verdienen; ein täglich wiederkehrendes Martyrium hinsichtlich Toms
sehnlichem Wunsch ein Dichter zu sein. Die Mutter, gefangen in ihrer
eigenen Vergangenheit, erkennt trotz allem die Zeichen der Zeit.
Sie
kann Tom dazu bewegen, seinen Arbeitskollegen Jim einzuladen. Erhofft
sie sich doch so, ihre Tochter Laura der gläsernen Welt, in der sie lebt,
entreißen und eine baldige Heirat in Aussicht stellen zu können.
Karten: 12 €
Ermäßigt: 9 €
Regie: Andreas Prieß
Schauspiel: Alexander Grimm,
Esther Barth, Maria Altmann, Julian Kalf,
Kurze Inhaltsangabe zu dem Buch:
In einem Karpatenstädtchen wird in den Ruinen einer römischen Festung ein Massengrab entdeckt. Alles scheint auf ein Verbrechen aus kommunistischer Zeit hinzudeuten. Da die Bevölkerung den Ermittlungen der zuständigen Militärstaatsanwälte nicht traut, werden argentinische Experten nach Rumänien geholt, die mit der Suche und Identifizierung der "Verschwundenen", den Opfern der Junta, befaßt waren. Die Suche nach der Wahrheit, die nur zersplittert, perspektivisch, als Wahrheit einzelner Menschen zu haben ist, bestimmt auch die Dramaturgie des Romans. Im Zentrum steht der Archäologe Petrus, der sich der allgemeinen Hysterie entzieht und eigene Forschungen anstellt. Morgens sitzt er in der Gemeindebibliothek, die Nachmittage verbringt er bei Tante Paulina, die ihm aus dem Kaffeesatz liest, bei Lady Embury, der Witwe eines britischen Erdölingenieurs, oder bei Dumitru M., einem früheren Unternehmer, der nach dem Krieg enteignet wurde. Die abenteuerlichen und wundersamen Lebensgeschichten, auf die Petrus stößt und die Filip Florian mit großer Sprach- und Imaginationskraft erzählt, lassen Epochen des 20. Jahrhunderts in Europa und Lateinamerika wiederauferstehen. Sein Roman schildert eine von Diktaturen malträtierte Welt, die sich nach Gerechtigkeit sehnt.
Lesung mit Filip Florian: Kleine Finger.
Moderation, Übersetzung, deutscher Text: Georg Aescht
Marion Nathe-M'Baye war Mitglied der Tanzgruppen Djante bi, Ibro Konate und Gasttänzerin bei der Trommelgruppe handtohand. Sie gründete 2001 ihr eigenes Tanzensemble Djongoma, für das sie Tänze choreografiert. Sie erlernte westafrikanische Tänze in Senegal, Gambia und Mali bei dortigen Tanzlehrern und gibt seit 1997 Kurse in westafrikanischen Tänzen mit besonderem Schwerpunkt auf M'Balax.
Konzept: Marion Nathe-M'Baye;
Tanz & Schauspiel: Angela Linow,Anna
Christiansen, Bianca Ziegan, Ute Heidemann,
Daniela Büttner, Erika Niehoff, Maren
Daly-Düvel, Marion Nathe-M'Baye, Olga
Becker,Sylke Lemmermann, Nina Naterski.
Die Hamburger kreative Perle Maren Kunze
und der Singer/Songwriter Anatoly Zhivago
präsentieren einen Abend voller Songs und
Stories. Melancholisch und tieftraurig,
urkomisch und völlig absurd.
Sich fremd miteinander fühlen, als träfen sich zwei Außerirdische.
Drei Jahre die Zahnbürste des Geliebten benutzen, obwohl der schon
längst gegangen ist. Mit dem Kopf in einem Kürbis verschwinden,
um sich nicht länger anschauen zu müssen. Nach den vielen Stunden,
sich selbst wieder neu erfunden, lässt sie den Regen reden. Die See
will sie umarmen, die Wellen werden sie vorm Stillstand bewahren.
Wenn die Hafenlichter sie ansehen ist sie bereit, sich zu verlieren.
Die Tiefen können nicht ohne Abgründe. Das ist “Amour Faux” -
Falsche Liebe. - “Wir suchen, weil wir nicht aufhören können.”
Songs&Stories (mit M. Kunze und Anatoly Zhivago)
Michael Leye liest Texte von Friedrich Cramer, Paul Davies, John Gribbin, Joachim Faulstich, singt Lieder von Violeta Parra und Paul McCartney, rezitiert Gedichte von Rilke, Allmers und Hölderlin und liest vor allem Geschichten von Andreas Weber aus dem Buch "ALLES FÜHLT".
„Haben Sie schon einmal einer Kröte in die Augen gesehen? Sie sind groß und rund, wie dunkle Wasser. Aber ihre Iris, in der sich die Pupille öffnet, trägt eine goldene Farbe. Haben Sie keine Angst. Gehen Sie ruhig nah heran. Dann wölben sich die winzigen Juwelen hinaus in den Raum. Ihr Inneres besteht aus Tausenden von glänzenden Fältchen, mikroskopischen Schluchten und Gebirgen, über denen verirrte Sterne glitzern. Empfindung und nicht Informationsverarbeitung ist die grundlegende Leistung der Organismen. Die schöpferische Ökologie nimmt an, dass sich Leben eher mit den Mitteln der Kunst als mit denen der Technologie verstehen lässt.“
Dr. Andreas Weber, Biologe.
Michael Leye, geboren 1951,
studierte an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Er arbeitete als Schauspieler und Regisseur an verschiedenen Stadt- und Staatstheatern und mit freien Theatern wie dem Theaterhof Priessenthal. Er gründete das PANTheater, eine internationale freie Theatergruppe und arbeitete in den Leitungsgremien der Kampnagelfabrik Hamburg. Dort und auf nationalen und internationalen Gastspielreisen zeigte er mit dem PANTheater über 20 Eigenproduktionen.
Geheimnisvolle und wunderschöne Stimmen, begleitet vom Saz, Kanun, Darbuka und Mey, erzählt die ambivalenten Geschichten mit tänzerischen Rhythmus des östlichen Mittelmeers in kurdischen und türkischen Liedern nach. Die traditionellen Lieder werden ohne ihrer Ursprünglichkeit beraubt zu werden, neu interpretiert. Das musikalische Terrain des MUT Theaters Bänds nährt sich vor allem aus dem Bereich ethno Jazz.
Alle Mitglieder des Bänds sind mit klassischen türkischer und kurdischer Musik aufgewachsen und haben an Musikhochschulen traditionelle Ausbildung absolviert
In vielen Städten Deutschlands und im europäischen Ausland hat die Gruppe Maqam bereits viele erfolgreiche Konzerte gegeben.
Maqam
Abdurrahman Gülbeyaz: Daiere/ Darbuka/Def
Şener Yıldız: Gesang/ Gitarre
Turan Vurgun: Kanun
Orhan Şimsek Saz/Gesang
Als Philosophieprofessor Nathan und seine Frau Darja aus dem Theater kommen, steht ihr Haus in Flammen. Ihrer 17jährigen Tochter Recha ist zum Glück nichts passiert – oder eben doch: Sie hat sich spontan in den jungen Mann verliebt, der sie aus dem Feuer getragen hat. Die Nachricht, dass der Retter Türke sei, löst in allen Beteiligten höchst unterschiedliche Gefühle aus... Die Theatergruppe GEFÜHL DIREKT hat für die Hamburger Lessingtage eine moderne Nathan-Version erarbeitet. Aus dem Tempelritter des Originals ist ein Türke geworden. Doch wie bei Lessing scheint eine unüberwindbare Kluft die Liebenden zu trennen. Und wie bei Lessing predigt Nathan Toleranz – bloß klingen seine Worte mittlerweile ein wenig hohl...
Text und Regie: Elske Brault
Recha: Matilda Scholz
Darja: Katrin Bätje
Nathan: Gerhard Lotz
Türke: Dennis Dringelburg
Der Liederabend di goldene pave begibt sich auf eine kleine Reise durch das jiddische Liedgut. Auf mehreren Stationen macht er Halt und bewandert die Gegend rund um verschiedene Liedergruppen. Eingeleitet wird der Abend mit Wiegen- und Familienliedern. Es folgen Lieder zu Schicksalsfragen, religiöse Scherzlieder und – vor einer Pause – Lieder des Abschieds. Nach der Pause führt die Reise weiter zu einer Gruppe jiddischer Liebeslieder. Diese treffen unerwartet auf Lieder über Heimat- und Obdachlosigkeit. Schließlich findet die kleine Reise ihren Abschluss in Liedern der glücklichen Heimkehr und Aussöhnung.
Björn Klein und Maximilian Meeder werden sowohl traditionelle jiddische Volkswaisen spielen als auch Lieder von Alexander Olshanetsky, Georg Kreisler u. a. Die Gedichte und Prosastücke stammen aus dem anonymen jüdischen Überlieferungsschatz sowie aus der Feder von Autoren/innen wie Rayzel Zychlinski, Marc Chagall oder Hirsch Oscherowitz.
Ab 14 Jahre.
Gesang & Rezitation: Björn Klein
Gitarre: Maximilian Meeder
"Cadinin Bohçasi/Der Hexe Bündel ist auf dem Weg "ist eine Ein-Personen Standup Comedy über die Lebensgeschichte der transsexuellen Feministin esmeray, das von ihr geschrieben wurde und von ihr selbst gespielt wird. Esmeray, die in ihren Jugendjahren in Kars sich ihrer geschlechtlichen Identität bewusst wird, zieht bevor sie 18 Jahre wird nach Istanbul, um ein einfacheres Leben zu führen. Nachdem sie hier in verschiedenen Jobs gearbeitet hat, wurde sie Sexarbeiterin, anfangs als Homosexuelle, später als Transsexuelle. Nach ihrer Bekanntschaft mit der Frauen- und feministischen Bewegung gab sie diesen Beruf einer Sexarbeiterin auf.
Ein Gastspiel aus Istanbul.
Regie: Esmeray
Darstellerin: Esmeray
"Nicht ich bin der Mörder, sondern er", erklärte der junge Armenier Soromon Tehlerjan bei seiner Festnahme. Tehlirjan war davon überzeugt, dass der von ihm erschossene ehemalige osmanische Innenminister Mehmet Talaat Pascha zu den Hauptverantwortlichen für den Völkermord gehörte, den das Osmanische Reich während des Ersten Weltkrieges an seinen armenischen Bürgern verübt hatte. In einer szenischen, musikalisch umrahmten Lesung mit fünf Schauspieler/innen und einem Musiker aus den Herkunftsländern Armenien, Türkei, Österreich, Frankreich und Deutschland werden Auszüge aus dem stenografischen Prozessprotokoll am Kriminalgericht in Berlin als dokumentarisches Theater aufgeführt. Durch seinen interkulturellen Ansatz möchte das Projekt zur Aussöhnung beitragen und die Verständigung zwischen den betroffenen Ländern verbessern.
Schauspiel-Lesung mit Musik
Im Juni werden uns wieder Jugendliche aus Hakkari besuchen. Gemeinsam nehmen sie an einem Theater- und Tanz- Workshop teil. Sie werden ein Stück zum Thema "Frieden" entwickeln und auf der Altonale präsentieren. Der gemeinsame Auftritt auf dem Altonale Straßen-Fest ist ein Highlight ihres Aufenthaltes. Anschließend laden sie zum gemeinsamen Tanz ein. Ausgelassene Stimmung garantiert!
Besucht uns auf dem Altonale-Straßenfest am 19.6. und 20.6.2010.
Das MUT Theater-Pavillons findet ihr in der Rothestraße mit einem Programm für die ganze Familie!